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Hessische Kirchengeschichtliche Vereinigung (HKV)

„VDMIÆ - Verbum Domini manet in aeternum – Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit“. Unter diesem Leitspruch Landgraf Philipps des Großmütigen steht die gesamthessisch ausgerichtete Arbeit der 1949 auf Initiative von Heinrich Steitz, Ludwig Clemm, Otfried Praetorius, Hans von der Au und anderer gegründeten HKV. Sie sieht sich in der Tradition der 1901 von Wilhelm Diehl, Fritz Herrmann, Eduard Edwin Becker und anderen gegründeten „Vereinigung für hessische Kirchengeschichte“, die sich damals als Abteilung des Historischen Vereins für Hessen verselbstständigte. Nach dem Ersten Weltkrieg fand sich um Diehl ein ähnlicher Personenkreis zusammen und begründete die „Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung“. Die HKV hat sich der protestantischen Territorialkirchengeschichte Hessens verschrieben und gibt ein Jahrbuch heraus, das sich in der Regel inhaltlich an die Thematik der Jahrestagungen anschließt. Als wissenschaftliche Nebenreihe erscheinen in loser Folge seit 1996 die „Quellen und Studien zur hessischen Kirchengeschichte“. Die Geschäftsstelle befindet sich im Zentralarchiv der EKHN im Helmut-Hild-Haus.

Lit.: Dienst, Karl: Aus der Geschichte der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung. In: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung, bisher 55 Bde., Darmstadt 1949-2004, Bd. 50, 1999, S. 1-64.