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Georg-Büchner-Schule

Die Georg-Büchner-Schule an der Nieder-Ramstädter Straße wurde 1956 bis 1960 nach einem Entwurf von Hans Schwippert gebaut und gehört zu den fünf realisierten Meisterbauten DAs. Schwippert hatte ein System aus mehreren eingeschossigen, miteinander verbundenen Klassenpavillons mit Freiluftklassen und Gärten dazwischen geschaffen, die zur Straßenseite hin durch einen zweigeschossigen Fachraum- und Verwaltungstrakt begrenzt waren und auf der gegenüberliegenden Seite mit der Sporthalle endeten. In der Schule wurden Plastiken von Georg von Kováts, Thomas Duttenhoefer, Hermann Blumenthal und Helmut Lander aufgestellt, in der Eingangshalle ein Mosaik von Inge und Fritz Vahle angebracht. Die Georg-Büchner-Schule war die Nachfolgeschule des 1944 zerstörten Alten Realgymnasiums (Realschule). Im Laufe der Zeit nahm die Schülerzahl ständig zu, sodass Um- und Anbauten erforderlich wurden. So wurden zwei der Innenhöfe überdacht, zusätzliche Pavillons im Pausenhof aufgestellt und 1975 ein neuer Fachraumtrakt entlang des Lichtwiesenwegs errichtet. Außerdem erhielt die zum Sportzentrum erklärte Schule 1983 eine weitere Turnhalle und in jüngster Zeit einen baulich an die bestehenden Gebäude angepassten Neubau für eine Mensa.