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Rasp-Nuri, Grace

Schriftstellerin
* 25.04.1899 Famagusta/Zypern
† 04.05.1978 München
Grace Rasp-Nuri, eigentlich Grace Prinzessin Jahia subhi Ezel von Nur, verbrachte ihre Kindheit in der Türkei. 1912 kam sie nach Deutschland und lebte bis 1926 meist im Raum Berlin, wo sie nach ihrem Schulabschluss eine sozialpädagogische Ausbildung erhielt und später Sprachen und Kunstgeschichte studierte. 1927 heiratete sie Hans Rasp (1895-1966), den späteren Leiter der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek (Universitäts- und Landesbibliothek), und wohnte in Gießen und Friedberg. 1943 zog sie nach DA und lebte hier bis zu ihrem Umzug nach München im Jahr 1973. Rasp-Nuri begann in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs zu schreiben. Neben Erzählungen und Romanen verfasste sie eine Reihe – meist autobiografisch geprägter – Jugendbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Ihr erstes Jugendbuch „Yussuf, der Türkenjunge“ (1954) wurde neben weiteren Titeln in die Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis aufgenommen. Ihr Grab befindet sich auf dem Darmstädter Waldfriedhof.

Lit.: Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur, Bd. 3, S. 124f.