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Brummé, Ludwig

Bildhauer
* 19.09.1910 Bremerhaven
† 23.01.1990 Darmstadt
Nach der Kindheit in Aachen und Köln wanderte Ludwig Brummé als 14-Jähriger nach Amerika aus. 1940 begann er ein Bildhauerstudium im Clay Club Sculpture Center in New York. Brummé, der auch publizistisch für Kunstzeitschriften tätig war, veröffentlichte 1948 ein Buch über zeitgenössische amerikanische Skulptur. Nach seiner Rückkehr nach Europa lebte er als freischaffender Künstler in Paris als Ateliernachbar von Constantin Brancusi. 1960 übersiedelte er, auf Vermittlung des Bildhauers Peter Weiss, von Mirabel nach DA. Brummé suchte, im Sinne Brancusis und Henry Moores, nach der Einfachheit der organischen Form. Seine bildhauerischen Materialien waren Marmor, Alabaster, Kalk- und Sandstein sowie Bronze. Seit seiner Pariser Zeit setzte er sich intensiv
mit der künstlerischen Gestaltgebung des Tiers auseinander. Er wurde auf dem Alten Friedhof in DA beigesetzt.

Lit.: Brummé, Ludwig: Skulpturen, Darmstadt 1986.