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Leonce-und-Lena-Preis
Katrine von Hutten, Preisträgerin 1969, Foto: Pit Ludwig, Stadtarchiv Darmstadt

Die Geschichte des Leonce-und-Lena-Preises, aus dem sich der Literarische März in DA entwickelte, begann mit einer Privatinitiative Wolfgang Weyrauchs, der junge Lyriker aufforderte, ein Gedicht einzureichen, und einen Einsender zum Preisträger auswählte. Dies waren 1968 Wolf Wondratschek, 1969 Katrine von Hutten, 1972 Hanne F. Juritz, 1973 Harry Oberländer, 1975 Rita Breit und 1977 Friederike Roth und Anno F. Leven. Die Stadt DA übernahm diese Idee, stattete den Preis finanziell besser aus und lobte zusätzlich Förderpreise, die seit 1997 nach Wolfgang Weyrauch benannt sind, aus. Der jedes zweite Jahr ausgeschriebene Wettbewerb wendet sich an deutschsprachige Autoren, die nicht älter als 35 Jahre sind. Diese sollen bis zu zwölf unveröffentlichte Gedichte einreichen. Ein Lektorat (derzeit Christian Döring, Kurt Drawert, Hanne F. Juritz) schlägt Autoren vor, die zum Literarischen März eingeladen werden. Nach dem Vortrag der eigenen Gedichte vergibt eine Jury (derzeit Michael Braun, Ulrike Draesner, Peter Geist, Jan Koneffke, Marion Poschmann) die Preise. Die Veranstaltung schließt mit der Lesung eines Ehrengastes. Bisherige Preisträger: 1979 Ludwig Fels, Rolf Haufs, Rainer Malkowski, 1981 Ulla Hahn, 1983 nicht vergeben, 1985 Hans-Ulrich Treichel, 1987 Jan Koneffke, 1989 Kurt Drawert, 1991 Kerstin Hensel, 1993 Kathrin Schmidt, 1995 Raoul Schrott, 1997 Dieter M. Gräf, 1999 Raphael Urweider, 2001 Silke Scheuermann, Sabine Scho, 2003 Anja Utler, 2005 Ron Winkler, 2007 Christian Schloyer, 2009 Ulrike Almut Sandig, 2011 Steffen Popp, 2013 Katharina Schultens, 2015 David Krause, 2017 Andra Schwarz.