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August-Buxbaum-Anlage

Die terrassierte Grünanlage im Nordosten DAs wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert auf dem schmalen Streifen zwischen Odenwaldbahn und Spessartring angelegt. Sie trug zuerst den Namen Rathenau-Anlage und wurde 1933 in Horst-Wessel-Anlage umbenannt. 1947 gab man ihr im Gedenken an den kommunistischen Widerstandskämpfer Georg Fröba den Namen Georg-Fröba-Anlage. 1961, im Jahr des Mauerbaus, wurde die Anlage durch Beschluss des Magistrats umbenannt in August-Buxbaum-Anlage, zum Gedenken an den im Jahr zuvor verstorbenen Stadtbaurat August Buxbaum. Seit 1988 erinnert der Fröbaweg in der Heimstättensiedlung erneut an den Widerstandskämpfer. Die einzelnen, im Gelände abfallenden Terrassen der August-Buxbaum-Anlage werden durch Hecken und Stufen räumlich voneinander getrennt. Auf dem vorletzten Plateau befindet sich heute ein Spielplatz. Gegenüber der August-Buxbaum-Anlage liegt das 1912 nach Plänen von Leonhard Schäfer errichtete Haus Rosignol, Wohnhaus eines ehemaligen Hofgartenaufsehers.